Desorption

Strippanlagen

Im Wasser gelöste, leicht flüchtige, organische Verunreinigungen (z.B. LHKW) können über das Einblasen eines Gasstroms (Luft, Inertgas) aus dem Wasser ausgetrieben werden und anschließend über die Gasphase in einer nachgeschalteten katalytischen Verbrennung oder Aktivkohleadsorption abgereinigt werden. Die BAUER Umweltgruppe verfügt über Strippanlagen in verschiedenen Ausführungen.

 

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Stripperkolonnen

Mit einzelnen oder nacheinander geschalteten Stripperkolonnen (zwei- oder dreistufig) kann eine hervorragende Reinigungsleistung und somit ein guter Wirkungsgrad bei der Reduzierung von organischen Schadstoffen erreicht werden. Eine zwei oder dreistufige Ausführung kann vor allem bei stark kontaminierten Wässern oder bei mittelmäßig strippbaren Schadstoffen notwendig werden. Die Stripptürme sind zur Vergrößerung der spezifischen Wasseroberfläche mit Füllkörpern befüllt. Das Wasser durchläuft den Strippturm dabei in Gegenrichtung zum Gasstrom.

 

Vakuumstripper

Das Funktionsprinzip des Vakuumstrippers beruht darauf, dass im Stripper ein Vakuum erzeugt wird. Somit wird der Stripper nicht aktiv belüftet, sondern passiv die im Wasser gelöste Gasphase entfernt. Vorteil des Vakuumstrippers sind die geringen abzureinigenden Abluftvolumenströme.

 

Kompaktblasenstripper

Die Desorption von leichtflüchtigen Schadstoffen (z.B. LHKW) aus kontaminiertem Wasser geschieht durch eine besonders feinperlige Luftverteilung über Tellerbelüfter ohne Füllkörper.

 

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Kompaktstripper

Der von der BAUER Umweltgruppe entwickelte Kompaktstripper zeichnet sich vor allem durch seine kompakte Bauweise aus, die einen Einbau in einen Anlagencontainer ermöglicht. Der Kompaktstripper ist nicht mit Füllkörpern befüllt. Die Strippluft wird über Zwischenböden eingetragen, über welche die Oberflächenvergrößerung erreicht wird.

 

Interessante Projekte der BAUER Umweltgruppe zum Thema Desorption:

Reinigung eines BTEX kontaminierten Grundwassers unter Verwendung eines Kompaktblasenstrippers (Audi, Ingolstadt)

Sanierung eines Kerosin, LHKW und PAK Schadens über Stripperkolonnen (Nürnberg)

Sanierung eines BTEX Schadens auf dem Gelände der Firma Tricon mit einem zweistufigen Vakuumstripper (Freiburg)

Reinigung eines LHKW kontaminierten Grundwassers mit einer Stripperkolonne (Ardennen,Frankreich)