Mikrobieller Abbau

In-Situ-Biologie

Biologische In-Situ-Verfahren beruhen auf der Stimulierung der autochthonen Mikrobiologie im Boden oder im Grundwasser. Durch das Einbringen von Sauerstoff oder Luftsauerstoff erfolgt eine Anregung des aeroben biologisches Stoffwechsels. Durch den erhöhten mikrobiologischen Umsatz wird gleichzeitig der Abbau von biologisch abbaubaren, organischen Schadstoffen gefördert. Die Anreicherung von Luftsauerstoff kann dabei über unterschiedliche Verfahren geschehen: Air Sparging (Einblasen von Luft) - Bioventing (Einblasen bzw. Absaugen und gleichzeitiges Nachströmen von Luft) - Bioslurping (Absaugen von freier Phase bei gleichzeitigem Nachströmen von Luft). Die beiden letzteren Verfahren finden meist zusammen mit einer Bodenluftabsaugung bzw. einer Phasenabschöpfung Anwendung.

 

 

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On-Site-Biologie

Bei On-site-Verfahren findet der biologische Schadstoffabbau in Bioreaktoren statt in die das zu reinigende Grundwasser geleitet wird. Anschließend wird durch Einbringen von Sauerstoff der biologische Abbau angeregt bzw. die Reinigungsleistung durch mikrobiell bewachsene Tauchkörper erzielt.

Die BAUER Umweltgruppe verwendet als Tauchkörpersystem eine verbesserte patentierte Rotationstauchkörperanlage BIO-DISK der Konzernschwester Schachtbau Nordhausen www.schachtbau.de .

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Interessante Projekte der Bauer Umweltgruppe zum Thema mikrobieller Abbau:

Einsatz von Bioreaktoren zur Behandlung von PAK und Phenol belastetem Bauwasser (Dresden)

Behandlung eines Kraftstoffschadens durch Phasenabschöpfung und Bioslurping (Huelva, Spanien)

In-Situ Air Sparging zur Sanierung eines LHKW Schadens (Niederlande)