20. April 2005 - BAUER Umweltgruppe saniert ehemaligen Nuklearstandort von NUKEM Hanau GmbH
Ehemalige Standorte von Nuklearanlagen - eine Herausforderung für die Umwelttechnik
BAUER Umweltgruppe saniert ehemaligen Nuklearstandort von NUKEM Hanau GmbH
April 2005
Beim Rückbau von ehemaligen nuklearen Standorten bedeutet die mitunter vorhandene radioaktive Belastung ein erhöhtes Maß an Arbeitssicherheit sowie einen erhöhten Kostenfaktor für die Entsorgung der belasteten Materialien.
Beim Rückbau einer Produktions- und Forschungsstätte für atomare Brennelemente in Hanau wurde von der BAUER und MOURIK Umwelttechnik für die NUKEM Hanau GmbH ein komplettes Flächenrecycling eines solchen Standortes durchgeführt.
Durch die Anwendung von Großbohrtechnik in Kombination mit einem von der Firma BAUER Spezialtiefbau speziell entwickeltem Messsystem gelang es BAUER und MOURIK Umwelttechnik die vorab geschätzten Kosten für die Entsorgung des Materials um über 50 % zu reduzieren.
Hierzu wurde vorab ein Erkundungsraster gebohrt und dreidimensional ausgewertet. Durch diese Vorgehensweise konnte der Schadensumfang genau festgestellt und so gezielt entfernt werden. Zudem konnte durch diese Messtechnik der Sanierungserfolg genau dokumentiert werden.
Sanierung Nuklearstandort Hanau
Aufgrund der hohen Verdichtungsanforderungen der Folgenutzung wurden die sanierten Bereiche im Rütteldruckverfahren nachverdichtet.
Die messtechnische Bewertung und Entsorgung des belasteten Bodenmaterials erfolgte durch den Auftraggeber. Die dazu erforderliche Baustellenlogistik und Leistungen für Zwischenlagerung, Beschickung der Förderbandmessanlage und Verladung des Materials zum Abtransport lieferte BAUER und MOURIK Umwelttechnik. Aufgrund der radioaktiven Belastung mussten außergewöhnliche Arbeitsschutzmassnahmen ergriffen werden.
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